Kronprinzessin Mette-Marit kämpft seit mehreren Jahren mit einer chronischen Lungenfibrose, und laut Beobachtungen der Ärzte gibt ihr Zustand zunehmend Anlass zur Sorge. Der Lungenfacharzt Olav Kåre Refvem merkt an, dass sie bei Veranstaltungen immer häufiger Pausen einlegen muss und oft Empfänge früher verlässt, was auf zunehmende Erschöpfung und Atemnot hindeutet.

Experten betonen, dass bei solchen Erkrankungen eine Lungentransplantation nur in außergewöhnlichen, schweren Fällen in Betracht gezogen wird – als „letzter Ausweg“. Vertreter des Rikshospitalets sollen eine mögliche Transplantation bereits seit Ende 2025 vorbereitet haben, doch offiziell steht Mette-Marit Berichten zufolge bisher nicht auf der Warteliste für Spenderorgane.

Der Zustand der Prinzessin hat sich bereits auf das Familienleben ausgewirkt: Ihr Ehemann Kronprinz Haakon hat Reisen reduziert, und ihre Tochter Ingrid Alexandra hat ihr Studium unterbrochen, um in ihrer Nähe zu sein. In letzter Zeit ist Mette-Marit bei offiziellen Anlässen mit einer zusätzlichen Sauerstoffquelle aufgetreten, was die Besorgnis in Norwegen und darüber hinaus weiter verstärkt hat.
