Holly Madison gesteht, dass sie mit 21 Jahren die Playboy-Villa als „sicheren Hafen“ in der hart umkämpften Unterhaltungsbranche wahrnahm. Doch mit der Zeit wurde ihr klar, dass sich hinter dem Glanz eine Umgebung verbirgt, in der viele nur im eigenen Interesse handeln und in der junge, unerfahrene Frauen leicht zur Beute „räuberischer“ Showgeschäft-Leute werden.

Laut Madison war eines der schwersten Dinge zu verstehen, wie schnell Menschen gegeneinander wettern können – und wie leicht die Gesellschaft diejenigen abschreibt, die in sexualisierten Bereichen der Unterhaltung arbeiten. Diese Erfahrungen trieben sie maßgeblich zu ihrer Arbeit an der True-Crime-Serie „Lethally Blonde“ an, in der sie nun die Schicksale jener untersucht, die vom Ruhm träumten, sowie Parallelen zu ihren eigenen Erfahrungen; die zweite Folge der Staffel erschien am 1. Juni auf dem Sender ID.

Holly erinnert sich auch an die Beziehung mit dem Gründer des Playboy-Imperiums, Hugh Hefner, mit dem sie von 2001 bis 2008 zusammen war. Sie weist das Etikett „Goldgräberin“ von sich und sagt, dass sie nicht nur die Beziehung anzog, sondern auch die Möglichkeiten, die sich in seinem Umfeld boten. In einer kürzlichen Episode des Podcasts „Let’s Be Honest“ (Moderatorin: Kristin Cavallari) sprach sie erneut über unangenehme Episoden aus jenen Jahren.

Die heutige 46-jährige Madison ist Mutter zweier Kinder, Rainbow und Forest, und sagt, dass sie sich insgesamt mit ihrer Vergangenheit ausgesöhnt habe. Gleichzeitig ärgern sie die Schlagzeilen, die sich auf ihr Privatleben mit Hefner konzentrieren, und mit zunehmendem Alter ihrer Kinder beabsichtigt sie, diese Themen öffentlich weniger zu kommentieren.
