In einem kürzlichen Interview mit Us Weekly sprach Hayden Panettiere offen über die schwere Zeit, die sie während der Dreharbeiten zur Serie „Nashville“ durchmachen musste. Die Schauspielerin gestand, dass ihre Figur Juliette Barnes dieselben Suchtprobleme widerspiegelte, mit denen sie selbst im echten Leben kämpfte – und das verschlimmerte ihren Zustand am Set erheblich.

Panettiere äußerte ihre Enttäuschung darüber, dass nur wenige Kollegen aufrichtige Anteilnahme an ihrem Befinden zeigten. Ihrer Meinung nach interessierten sich viele in erster Linie dafür, wie sich ihr Zustand auf den Drehprozess und die Serie insgesamt auswirkte, während die Aufmerksamkeit für ihre emotionale und psychische Gesundheit minimal war.

Die Schauspielerin fügte hinzu, dass die Grenzen zwischen ihr und ihrer Rolle verschwommen seien: „Ich wurde zu Juliette Barnes. Juliette Barnes war ich. Ich wusste nicht, wo Hayden aufhörte und Juliette anfing.“ Sie betonte, dass nur wenige zu ihr kamen, um sich zu erkundigen, ob alles in Ordnung sei, und sie sich nicht sicher sei, ob die anderen die Antwort wirklich wissen wollten.

Die Serie „Nashville“ lief ab 2012 und zur Besetzung gehörten Künstler wie Clare Bowen, Charles Esten, Connie Britton, Sam Palladio und andere. Panettiere nannte keine konkreten Namen in ihren Vorwürfen, aber ihr Geständnis lenkte erneut die Aufmerksamkeit auf die Frage der Unterstützung von Schauspielern, die während der Arbeit an schweren Rollen mit persönlichen Problemen konfrontiert sind.
