Während des Staatsbesuchs Deutschlands in Schweden lenkte die First Lady Elke Büdenbender die Aufmerksamkeit weniger mit dem offiziellen Programm als mit einer kleinen, aber bemerkenswerten Handlung auf sich. Zusammen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurde sie im Stockholmer Schloss von König Carl XVI. Gustaf, Königin Silvia, Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel empfangen.

Vor dem anschließenden Abendessen im Schloss besuchten Silvia und Büdenbender die von der Königin gegründete Stiftung Mentor, die Jugendliche unterstützt. Sie gingen durch die Stockholmer Altstadt und trafen sich mit Projektteilnehmern; laut Berichten schwedischer Medien wechselte Elke irgendwann ihre schwarzen Lackschuhe gegen bequemere, flachere Schuhe.

Nach der Rückkehr ins Schloss wurde der offizielle Teil mit einem Abendessen in Anwesenheit der königlichen Familie fortgesetzt. Steinmeier betonte in seinen Kommentaren die engen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen Deutschland und Schweden und merkte an, dass er auf seiner Skandinavien-Reise Fragen der Verteidigungsfähigkeit, Krisenvorsorge und gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit untersuchen wolle – Bereiche, von denen man, so sagte er, bei Schweden und Finnland einiges lernen könne.
