Bei der Feier zum 80. Geburtstag des schwedischen Königs Carl XVI. Gustaf in Stockholm am 30. April 2026 zog nicht so sehr der thailändische Monarch Maha Vajiralongkorn (Rama X.) die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich, sondern vielmehr seine vierte Gemahlin, Königin Suthida. Das Erscheinen des Königspaares war eine bemerkenswerte Ausnahme unter den überwiegend europäischen Höfen, die an den Feierlichkeiten teilnahmen, und erregte die Aufmerksamkeit der Klatschpresse, darunter BUNTE und die Journalistin Paula Kessler.
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Der König selbst wirkte diesmal äußerst zurückhaltend: In dunkelblauem Anzug und mit dezent frisierter Haartolle fiel er kaum aus dem allgemeinen Rahmen. Rama X. bleibt einer der umstrittensten Monarchen der Welt – sein langer Aufenthalt in Bayern, exzentrische Kleidungen, Episoden mit der Verfolgung von Kritikern und sogar die Ernennung eines Hundes zu einem militärischen Posten sind wiederholt Gegenstand von Kritik gewesen; sein Vermögen wird auf etwa 70 Milliarden Dollar geschätzt.

Suthida hingegen glänzte sowohl tagsüber als auch am Abend: Tagsüber wählte sie ein traditionelles Kleid mit goldener Stickerei und führte gesellige Gespräche mit dem dänischen Prinzen Frederik, am Abend erschien sie in einem hellen, asymmetrischen Kleid mit silbernen Verzierungen und ergänzte ihren Auftritt mit dem historischen Diadem „Sphinx“ aus den 1920er Jahren. Das Tragen des Diadems wurde als Ehrerbietung an die verstorbene Königinmutter Sirikit (†93) aufgefasst, der dieses Schmuckstück besonders gefiel.
Die Teilnahme der thailändischen Königlichen Hoheiten wurde auch dadurch hervorgehoben, dass sie auf der europäischen Bühne nur selten auftreten: Ihr letzter großer offizieller Besuch datiert auf die Krönung von König Charles III. in London im Mai 2023. Laut dem Bericht werden Rama X. und Suthida bis zum 2. Mai in Schweden bleiben.