Kürzlich erhob Collien Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen: Ihr wird vorgeworfen, Identitätsdiebstahl begangen, an der Verbreitung von Deepfakes im Netz mitgewirkt und sogar ein Geständnis im Dezember 2024 preisgegeben zu haben. Im „Der Spiegel“-Artikel ist von „virtueller Gewalt“ die Rede, was breite öffentliche Resonanz und lebhafte Mediendiskussionen ausgelöst hat.

Besondere Aufmerksamkeit erregt ein Interview, das Collien kurz nach der Trennung gab: Damals sagte sie, dass „das Kennenlernen von Menschen eine Täuschung“ sei und es vorkomme, dass man glaube, einen Menschen zu kennen, er sich aber als völlig anders erweise. Die Journalistin, die das Gespräch mit ihr führte, bemerkte, dass Collien sich offenbar zurückhielt und versuchte, nicht zu viel preiszugeben – Worte, die im Licht der neuen Anschuldigungen jetzt besonders doppeldeutig klingen.

Collien kehrte außerdem zu ihrem Mädchennamen Fernandes zurück und versucht, den Nachnamen ihres Ex-Mannes aus ihrem verifizierten Instagram-Account zu entfernen. Der digitale Vorgang gestaltet sich jedoch schwierig: Aufgrund des Status des Accounts prüft die Plattform derartige Anträge genau. Ulmen selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert; sein Anwalt kündigte an, gegen das Magazin Klage einzureichen, und bezeichnete die Veröffentlichung als einseitig und faktisch unrichtig. Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung, und beide Seiten bereiten sich auf mögliche rechtliche Auseinandersetzungen vor.
