Berichten zufolge hat die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes Anzeige erstattet, weil jemand angeblich ihre Identität genutzt haben soll, um gefälschte intime Materialien zu versenden. In Interviews und Veröffentlichungen, auf die sich die Presse bezieht, gibt Fernandes an, Opfer solcher Handlungen über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren geworden zu sein und dass sie angeblich virtuelle Gewalt erfahren habe; diese Angaben machte sie in Gesprächen mit Medien.

Christian Ulmen hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Seine Anwälte erklärten, die veröffentlichten Informationen seien einseitig, enthielten angeblich falsche Angaben und man beabsichtige, rechtliche Schritte gegen das Medium einzuleiten. Der wichtige Rechtsgrundsatz der Unschuldsvermutung gilt vorerst weiterhin.

Viele Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche haben Fernandes ihre Unterstützung ausgesprochen. Zu denjenigen, die sich geäußert haben, gehört Oliver Pocher, der in einem Interview mit einem Sender seine Empörung zum Ausdruck brachte und vermutete, dass dies für Ulmen schwerwiegende berufliche Konsequenzen haben könnte: Solche Vorwürfe könnten seiner Meinung nach eine Karriere zerstören. Auch im Medienraum werden mögliche Auswirkungen auf den Ruf und wirtschaftliche Folgen für die beteiligten Seiten diskutiert.

Einige Unternehmen und Plattformen haben bereits reagiert: Es wird berichtet, dass die Ausstrahlung des Formats „jerks.“ auf einem Streamingdienst ausgesetzt wurde und Werbekampagnen mit den im Skandal genannten Personen abgesagt wurden. Der Fall entwickelt sich weiter, und die Einzelheiten können sich ändern, sobald offizielle Stellungnahmen und Ermittlungsergebnisse vorliegen.