Laut der norwegischen Presse hat König Harald V. die engsten Mitglieder der königlichen Familie zu einer geschlossenen Besprechung in die Residenz Kongssetera eingeladen. Das Treffen galt der Krise, die durch die Veröffentlichung von Materialien aus den sogenannten „Epstein-Akten“ ausgelöst wurde, in denen der Name der Kronprinzessin in einer Vielzahl von Dokumenten erwähnt wird. Ziel der Zusammenkunft war es, eine gemeinsame Strategie im Umgang mit der Turbulenz rund um die Monarchie zu entwickeln.

Laut Quellen verlief die Diskussion nicht einfach; der Familie fällt es schwer, sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise für die weiteren Schritte zu einigen. Nachdem Textnachrichten aus den Jahren etwa 2011 bis 2014 aufgetaucht waren, hatte Mette-Marit über den Palast ihre Entschuldigung ausgesprochen und ihre öffentlichen Auftritte merklich reduziert. Der Palast kommentiert die stattgefundene Besprechung offiziell nicht.
Die Veröffentlichung der Akten fällt mit einem dramatischen Moment für die Familie zusammen – sie erfolgte wenige Tage vor Beginn eines Gerichtsverfahrens, in dem der Sohn der Kronprinzessin involviert ist, was die Situation zusätzlich verschärft hat. In früheren Erklärungen des Palastes hieß es, die Kronprinzessin beabsichtige, Erklärungen abzugeben, sei aber derzeit nicht in der Lage dazu und bitte um Zeit, um sich zu fassen.
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